Digitale Prävention, die früh ansetzt

Die «beni–App»

Die «beni-App» ist ein digitales Instrument zur frühzeitigen Erkennung psychosozialer Belastungen rund um Schwangerschaft und frühe Elternschaft. Sie richtet sich primär an Fachpersonen und Institutionen, die Eltern früh erreichen möchten und ergänzt deren Arbeit durch eine strukturierte, wissenschaftlich fundierte Selbsteinschätzung.

Von der Selbsteinschätzung zur Unterstützung


Die «beni-App» lässt sich einfach im Rahmen eines Arztbesuchs, bei einer Hebamme oder selbständig herunterladen. In der App füllen werdende Eltern oder Eltern von Neugeborenen einen wissenschaftlich fundierten Fragebogen mit rund 26 Fragen zur Selbsteinschätzung psychosozialer Belastungsfaktoren aus.

Nach Abschluss erhalten die Nutzenden eine verständliche Auswertung, die mögliche Belastungsfaktoren sichtbar macht. Diese Ergebnisse können freiwillig mit einer Fachperson besprochen und als Grundlage für ein weiterführendes Gespräch genutzt werden.

Alle Angaben bleiben vollständig anonym. Die Antworten werden nicht personenbezogen gespeichert und können nicht zurückverfolgt werden. So schafft die «beni-App» einen geschützten Raum für frühe Orientierung, Sensibilisierung und den unkomplizierten Zugang zu Hilfe.

Die zentralen Funktionen auf einen Blick:

Wissenschaftlich fundierte Selbsteinschätzung

Der integrierte KINDEX-Fragebogen ermöglicht eine strukturierte und anerkannte Erfassung psychosozialer Belastungsfaktoren.

Individuelle Rückmeldungen in Echtzeit

Auf Basis der Angaben erhalten Nutzer:innen unmittelbar verständliche Hinweise und Orientierung.

Wissensvermittlung und Sensibilisierung

Die App stellt geprüfte Informationen bereit und unterstützt Eltern dabei, Belastungen früh zu erkennen.

Vernetzung mit Unterstützung

Bei Bedarf führt die «beni-App» gezielt zu regionalen Angeboten und zur «beni-Anlaufstelle».

Mehrwert für Praxis und Versorgung

Für Fachpersonen und Institutionen

  • Frühe Sensibilisierung für psychosoziale Belastungen
  • Strukturierte Grundlage für Beratung und Gespräche
  • Ergänzung bestehender Angebote ohne Mehraufwand
  • Unterstützung präventiver und koordinierter Versorgung

Für Eltern und Nutzende

  • Einfache, anonyme Selbsteinschätzung psychosozialer Belastungen
  • Persönliche Hinweise direkt nach dem Ausfüllen
  • Niederschwelliger Zugang zur «beni-Anlaufstelle»
  • Unterstützung ohne Wartezeiten oder Hemmschwellen

Fachlich abgestützt und institutionell eingebettet

«Die Bedeutung psychosozialer Gesundheit für junge Eltern steht für uns als Forschende immer mehr im Zentrum. Eure Erfahrungen und Expertise sind für uns zentral, desshalb involvieren wir euch in viele unserer Projekte.»

Dozentin

ZHAW
«Diese einfache digitale Lösung in Kombination mit den bestehenden Beratungsangeboten ist ein sehr grosser Fortschritt. Für uns stehen die Familien und ihre psychische Gesundheit im Zentrum.»

Fachperson

Bereich Prävention
«Früher hatte ich bei vielen Frauen ein ungutes Gefühl bezüglich ihres Wohlergehens und wusste nicht, wohin ich mich wenden kann. Mit «beni» weiss ich, dass die Familien fachlich und menschlich abgeholt und vertrauensvoll begleitet werden. Ich kann mich so noch besser auf mein Fachgebiet der Hebammentätigkeit fokussieren.»

Hebamme

KSW Winterthur
«Es ist für uns eine unglaubliche Bereicherung, Familien in der täglichen Arbeit über lange Zeit begleiten zu dürfen und nicht erst oder ausschliesslich für «Feuerwehrübungen» beigezogen zu werden.»

Mitarbeiterin

beni-Anlaufstelle
«Es ist unglaublich hilfreich, sicher sein zu können, dass die Familien gut begleitet und mit den richtigen Angeboten vernetzt werden. Für uns ist es unmöglich, die Vielzahl an Angeboten für frühgeborene Kinder zu kennen und zu wissen, wo wir welche Familie hintriagieren müssen. Die «beni-Anlaufstelle» nimmt uns diese Arbeit ab. »

Fachperson

Neonatologie KSW Winterthur

Antworten auf häufige Fragen

Wenn sich vor oder nach der Geburt belastende Situationen zeigen, gibt die «beni-App» persönliche Hinweise und macht auf passende Unterstützungsangebote in der Region aufmerksam.

Die «beni-App» richtet sich an schwangere Frauen, werdende Eltern sowie Eltern von Neugeborenen und Kleinkindern. Sie wird primär im fachlichen Kontext eingesetzt, kann aber auch selbständig genutzt werden.

Ja. Alle Angaben werden anonym erfasst. Es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert, und die Antworten sind nicht rückverfolgbar.

Ja. Die Nutzung der «beni-App» ist freiwillig und dauerhaft kostenlos.

Nein. Die «beni-App» bietet Orientierung und Sensibilisierung. Bei praktischem Unterstützungsbedarf oder konkreten Fragen helfen Frauenärzt:innen, Kinderärzt:innen, Hebammen oder weitere Fachpersonen persönlich weiter.

Nach Abschluss erhalten die Nutzenden eine verständliche Auswertung mit möglichen Belastungsfaktoren. Diese kann freiwillig mit einer Fachperson besprochen oder als Grundlage für weitere Unterstützung genutzt werden.

Die Ergebnisse sind ausschliesslich für die Nutzenden sichtbar. Eine Weitergabe erfolgt nur, wenn diese aktiv und freiwillig gewünscht ist.

Die «beni-App» ist in mehreren Sprachen verfügbar und kann in den Einstellungen angepasst werden.

Jetzt zur «beni-App»

«beni» Web-App

Nutzung ohne Installation

«beni» im App Store

Für iPhone-Nutzer:innen

«beni» im Playstore

Für Android-Nutzer:innen

Orientierung finden oder ins Gespräch kommen

Ob Sie Eltern gezielt weiterverweisen möchten oder Fragen zur Nutzung und Einbettung der «beni-App» haben: «beni» bietet klare Anlaufpunkte und persönliche Kontaktmöglichkeiten.

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